Pepone, mein Hund
Der aufgeweckte Junge war in einem bedenklichen Zustand. Daheim eingecheckt sollte Pepone sich zuerst einmal orientieren und erholen. Englische Bulldogge Bayou und Akita-Inu Afuro konnten von weitem mal gucken wer da bei Daniel und mir mitzukam. Mega verängstigt kauerte er in der Küche, die Rute zwischen die Beine gestellt, zitternd, mit runden Augen. Er erinnerte mich stark an einen kleinen wilden Wolf. Und überraschenderweise kam Leben in den kleinen Wolf, und Pepone versuchte sich von der Halskette und Leine loszureißen. Vor bald siebzehn Monaten war es schließlich so weit. Wir liehen uns eine Transportbox beim örtlichen Hundeladen und holten die kleine Maus ab. Sein Fell war durch Läuse großflächig ausgefallen, die Haut wund, die Äuglein vor Angst weit geöffnet. Das liess uns nicht los und als wir hinterher später lasen, dass Pano womöglich noch einmal auf die Straße gestellt wird, falls er keinen Heim findet. Wir nahmen also Verbindung zu den Hundeschutzleuten auf und vernahmen wenig später, dass der Hund sich gegenwärtig in einem Tierheim in Bamberg befindet. Wie erwartet bot Pepone ein Bild des Jammers.